Wie kann man am besten Stromsparen?

Ein Brief von den Stadtwerken oder anderen Versorgungsunternehmen kann schnell die gute Laune verderben: Gas und besonders Strom sind teuer wie nie! Und die Anbieter und Versorger drehen weiter an der Preisschraube.
Da natürlich niemand auf den Strom aus der Steckdose verzichten kann, lohnt sich für die Verbraucher fast immer ein Stromvergleich zwischen den Anbietern.

Warum wird der Strom immer teurer?

Die Antworten der Stromanbieter erscheinen zunächst einleuchtend: Die von der Regierung beschlossene Förderung für erneuerbare Energien erzeugt neue Kosten, die auch an den Kunden weitergegeben werden. Die Umlage hat sich von 2 auf 3,53 Cent je Kilowattstunde erhöht. Ein zusätzlicher Griff in den Geldbeutel, den das Gesetz für erneuerbare Energien vorschreibt. Aber viele Verbraucherschützer sagen, dass die Versorger nur ihre Preise erhöhen, um ihre Gewinne zu steigern. Aber hier müssen wir Konsumenten nicht mitmachen!

Was kann man dagegen machen?

Oft reicht ein Blick in das Internet, um ein geeignetes Portal zum Stromvergleich zu finden (z.B. Verivox). Aber Vorsicht: Oft unterscheiden sich die einzelnen aufgelisteten Ergebnisse erheblich voneinander. Es lohnt sich also, mehrere Portal zu Rate zu ziehen. Auch gibt es beim Stromvergleich oft regionale Unterschiede, da einige Anbieter nur in bestimmten Regionen Strom anbieten. Wer nach dem Stromvergleich seinen Anbieter wechseln möchte, sollte sich vor Abschluss des Vertrages über Details wie Laufzeit oder evtl. versteckte Zusatzkosten informieren. Das bedeutet: Die AGB des in Frage kommenden Anbieters auf jeden Fall sorgsam durchlesen. Verbraucherschutzzentralen raten zudem dringend von einer Zahlung per Vorkasse ab: Sollte der Anbieter Insolvenz anmelden, ist der bereits gezahlte Betrag meist nicht mehr einforderbar.
Also: Augen auf beim Stromvergleich! Aber mit etwas Aufmerksamkeit lassen sich für eine Familie durch den Stromvergleich schnell mal 70 Euro und mehr pro Jahr sparen!