Lernarten - Allgemeine Methoden und Konzepte

Lebenslanges Lernen ist besonders für die persönliche Karriere essentiell. Verschiedenste Lernarten sollen es dabei ermöglichen, relevante Informationen von unnötigen Texten zu trennen und die so konzentrierten Inhalte als komplette Konzepte in kürzester Zeit zu verstehen.

Lernen lernen

Am wichtigsten ist selbstverständlich, die aufgenommenen Informationen grundlegend abspeichern und sinnvoll einsetzen zu können. Am besten lernt sich der Stoff, indem man den kompletten Text und eine Zusammenfassung mehrfach durchliest und sich zwischendurch kreative Pausen gönnt. Durch die ständige Wiederholung speichert das Gehirn auch schwierigste Konzepte früher oder später ab, selbst wenn man eins noch nicht so richtig verstanden hat. Dabei ist die Ablenkung ein wichtiger Ausgleich für Geist und Gehirn!

Aktives Lernen

Planspiele, Rollenspiele, Brainstorming oder Clustering - jeder muss die richtigen Lernarten für sich selbst finden. Am besten kombiniert man verschiedene Lernarten miteinander, denn so hat man mehrere Möglichkeiten, Zugang zu den Lerninhalten zu finden.

Aktives Lernen ist eine jener Lernarten, die sich besonders für ein Fernstudium eignen. Hier fehlen Anwesenheitspflicht und ähnliche Regelmäßigkeiten, die im Studentenleben durch eine feste persönliche Disziplin und effektives Lernen ersetzt werden müssen. Durch Terminabsprachen mit Kommilitonen trainiert man automatisch das zuverlässige und selbstständige Arbeiten.

Kooperatives Lernen

Gemeinsam lernen macht Spaß und liefert ein ständiges Feedback vom Lernpartner. Durch gegenseitiges Abfragen lernt man spielerisch jedes noch so kleine Detail, stärkt gegenseitig die Schwachpunkte und profitiert von den Stärken des jeweils anderen.

Dies ist wahrscheinlich eine der beliebtesten Lernarten, denn der oft trockene Stoff bekommt so einen lebendigen Charakter und man lernt noch dazu neue Leute kennen!

Passives Lernen

Bei dieser Methode handelt es sich um eine der umstrittenen Lernarten. Man spricht das Lernmaterial etwa auf dem Laptop selbst ein und liest anschließend das Skript beim wiederholten Hören gleichzeitig mit. Die Berieselung soll eine audiovisuelle Prägung bewirken: In Kombination mit dem wiederholten Lesen der Inhalte, vorgetragen durch die eigene Stimme, wird ein Effekt nach dem Prinzip des fotografischen Gedächtnisses erzeugt. Einige Studenten schwören auf diese Methode, andere wiederum opferten jedoch wertvolle Klausurversuche.